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<pre>Hatte sich die Mannschaft von Peter Stöger zuvor nie schlechter als auf dem siebten Tabellenrang platziert, kündigt sich mit dem erstmaligen Abrutschen auf den achten Platz nun offensichtlich doch eine Saison der verpassten Gelegenheiten an.  <p> Gemeinsam mit Götze und Schürrle könnte der Ex-Gladbacher im weiteren Saison-Verlauf eine kreative Achse bilden, die dem am Niederrhein ausnahmsweise einmal blass gebliebenen Batshuayi das Leben denkbar einfach macht.  <p>  In den letzten drei Jahren startete Mainz stets mit einer Niederlage in die Saison. <p> Bei einer Niederlage könnten die Schwarz-Gelben dagegen sogar im schlechtesten Fall bis auf Rang 8 abstürzen! Das wollen Stöger und seine Mannschaft unbedingt vermeiden, um nicht schon zu Beginn der Rückrunde stark unter Druck zu geraten. <p>  Mit der beim verdienten 3:1-Erfolg in Gladbach auf den Rasen gebrachten Verfassung sollte es den Dortmundern in jedem Falle nicht allzu schwer fallen, sich nun auch gegen den unerfahrenen Neuling aus der Autostadt ausgesprochen torhungrig zu präsentieren.  </pre>


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<pre>Mit dem 0:6 gegen die Bayern riss dabei eine beachtliche Serie von zwölf Bundesliga-Spielen in Folge ohne Niederlage — es war das erste verlorene Bundesliga-Match seit Peter Stögers Amtsantritt.  <p> Während den Rheinhessen die zuletzt aufkommende Abstiegsangst sichtlich Beine machte, schien die Werks-Kicker die drohende Aussicht auf eine Saison ohne internationalen Fußball kaum zu einer Intensivierung ihrer Anstrengungen zu motivieren.  <p>  Fünf Spieltage später sind die Bayern den Dortmundern nicht nur um neun Punkte enteilt, sondern der BVB wurde auch noch von Schalke, Leipzig und Gladbach überholt. <p> Ein Sieg am Samstagabend dürfte aus diesem Grund Pflicht sein. Vor allem, wenn Borussia Dortmund am Nachmittag gegen Hoffenheim seine Heimserie fortsetzen kann. <p>  für die Bayer-Truppe, die sich mit der Doppelbelastung Champions League auseinandersetzen muss, geht es im Top-Spiel am Samstagabend (18:30 Uhr) gegen den BVB um sehr viel: Mit einem Sieg wären die Rheinländer wieder auf Tuchfühlung mit dem oberen Tabellenbereich.  </pre> 


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<pre> Hatte Innenverteidiger Georg Margreitter unmittelbar nach dem Debakel zu Recht von einer nicht bestandenen Reifeprüfung gesprochen, dürfte sich erst die Aufarbeitung der Pleite zur eigentlichen Nagelprobe für den Club entwickeln.  <p> Ohnehin ist anzunehmen, dass sich selbst eine Dortmunder B-Elf beim FC Ingolstadt in halbwegs normaler Verfassung deutlich erfolgreicher aus der Affäre ziehen kann — immerhin hatten die Schanzer bis zum Samstag noch nicht einmal einen einzigen Zähler im Sportpark vorzuweisen.  <p>  Auf die leichte Schulter sollten die Bayern den Auftakt in Leverkusen allerdings nicht nehmen. Einerseits haben die Bayern im ersten Spiel der Rückrunde im Schnitt nur 1,7 Punkte geholt, während der Punkteschnitt in den anderen Bundesliga-Spielen bei 2,0 pro Spiel liegt. <p>  Dem Club dürfte es im Vergleich dazu sehr viel schwerer fallen, der in Dortmund bezogenen Prügel irgendeinen Lichtblick abzugewinnen, weshalb wir die Gastgeber im Duell der beiden Aufsteiger dann auch leicht im Nachteil sehen. <p>  Mit der aktuell zu beklagenden Ausbeute von drei Unentschieden und zwölf Niederlagen wurde der Effzeh mittlerweile sogar von der legendären Berliner Tasmania abgefangen, die bislang stets als Innbegriff einer in der Bundesliga hoffnungslos deplatzierten Truppe gegolten hatte.  </pre>


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<pre> Doch anstatt den Sack zuzumachen, kassierte die Tuchel-Elf im bereits neunten Pflichtspiel in Serie (!) ein Gegentor. Daraufhin spulten beide Mannschaften bis zum Schlusspfiff nur noch das Pflichtprogramm ab.  <p> Denn plötzlich ist bei den Bayern wieder eine Spielidee und mannschaftliche Geschlossenheit zu sehen — Grundtugenden, die unter dem Italiener kaum bis gar nicht vorhanden waren.   <p> In den ersten 16 Liga-Spielen kassierte die „Werkself“ sieben Niederlagen, zudem gelangen ihnen lediglich sechs Siege — darunter gegen teils schwache Gegner wie Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (2:1) und den VfB Stuttgart (2:0), der zu diesem Zeitpunkt am letzten Platz lag. <p>  Mal wieder Freitagabend, mal wieder Heimspiel! Die Dortmund-Fans können sich bereits auf ein gelungenes Wochenende einstellen. Von den letzten 37 BL-Heimspielen an einem Freitagabend hat der BVB keines verloren (28S, 9U). Das ist eingestellter Bundesliga-Rekord. Zudem konnte die Borussia ihr überhaupt letzten vier Bundesliga-Heimspiele allesamt mit insgesamt 15:3 Toren gewinnen.  <p> Gegen den Bundesliga-Rückkehrer aus Niedersachsen sollte ein Sieg durchaus drinnen sein, vor allem da Hannover 96 in eine Krise gerutscht ist.  </pre>


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<pre> Hatten sich die Hessen bei der unglücklichen 0:1-Niederlage im Hinspiel noch bemerkenswert teuer verkauft, dürfte an einen glimpflichen Verlauf des Rückspiels nicht zu denken sein — stattdessen lässt eine heftige Klatsche auch die letzte theoretische Chance auf den Klassenerhalt zerbröseln.  <p> Gegen den VfB Stuttgart ist dies am vergangenen Spieltag nicht ganz optimal gelungen. Am Ende stand ein torloses Unentschieden. Die Gesamtbilanz nach der „englischen Woche“ mit zwei Siegen und einem Remis fällt dennoch positiv aus.  <p>  Einzig ein klassischer Mittelstürmer fehlt noch im Kader der Dortmunder — aber: Favre hat einen solchen für seine Spielphilosophie auch nie wirklich gebraucht. <p>  Davon zeugen zum einen die kaum erwähnenswerten FCB-Siegquoten der Wettanbieter; zum anderen aber auch Müllers Doppelpack im bis dato letzten Duell am 20. Februar, das mit einem klaren 3:0-Sieg der Bayern endete.  <p> „Wir müssen uns überlegen, wie das passieren kann, dass du so eine erste Halbzeit anbietest. Da habe ich ehrlich gesagt auch noch keine Lösung“, kommentierte ein ratloser Stefan Reuter die bundesliga-untaugliche Leistung seiner Mannschaft und fuhr fort:  </pre>


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